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Haus und Wohnung vor Einbruch schützen

2018 wurde in Deutschland laut polizeilicher Kriminalstatistik täglich rund 267 Mal eingebrochen. Sehr häufig aber scheitern Einbrüche auch, weil an Haus oder Wohnung zusätzliche Sicherheitstechnik wie zum Beispiel mechanische Sicherungen angebracht sind. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), erläutert zum Tag des Einbruchschutzes am 27. Oktober die besten Maßnahmen, um sich zu schützen.

Hände in Handschuhen brechen eine Tür auf
Mit einer Scheckkarte lässt sich eine Tür schnell und geräuschlos öffnen. Die Württembergische Versicherung erläutert die besten Maßnahmen, um sich vor Einbruch zu schützen. Foto: Wüstenrot & Württembergische AG. Abdruck für redaktionelle Zwecke mit Quellenangabe honorarfrei.
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Schon mit einfachen Vorkehrungen kann ein Einbruch verhindert oder zumindest erschwert werden. Zunächst sollten alle leicht erreichbaren Zugänge zur Wohnung oder zum Haus – vor allem Fenster, Balkon- und Terrassentüren – auf mögliche Schwachstellen untersucht werden, denn dies sind die beliebtesten Angriffsziele. Fenster können zum Beispiel ohne große Anstrengung mit einem Schraubenzieher aufgehebelt werden.

Außentüren sollten beim Verlassen des Hauses nicht nur ins Schloss fallen gelassen, sondern immer doppelt abgeschlossen werden. Andernfalls kann der Einbrecher mit einer einfachen Scheckkarte die Tür schnell und geräuschlos öffnen. Auch Fenster sollten fest geschlossen sein statt gekippt oder offenstehend, da sie ansonsten eine willkommene Einladung für Langfinger darstellen. Zusätzlich gilt: Den Schlüssel nicht außerhalb der Wohnung oder des Hauses, beispielsweise unter der Fußmatte, aufbewahren.

Obwohl häufig tagsüber eingebrochen wird, lautet eine Faustregel: „Je dunkler, desto besser für den Einbrecher“. Die Installation von Beleuchtungsanlagen und Lichtquellen an dunklen Ecken rund um das Haus erhöht die Entdeckungsgefahr und ist somit bereits eine einfache, aber wirkungsvolle Methode zur Abschreckung von Einbrechern.

Mehr Sicherheit durch mechanische und elektronische Sicherungen

Grundsätzlich gilt: Alle Maßnahmen, die den Zeitaufwand eines Einbrechers erhöhen, schützen vor unliebsamem Besuch. Erfahrungen aus der Schadensverhütung zeigen, dass Täter in der Regel ihr Vorhaben abbrechen und es bei einem anderen Objekt versuchen, wenn sie nicht innerhalb von zwei bis vier Minuten in ein Gebäude kommen.

Es ist ratsam, Türen und Fenster durch mechanische Sicherungen zusätzlich abzusichern. Bei Außentüren sollte auf die Auszeichnung nach entsprechenden DIN-Normen geachtet werden. So erschweren einbruchshemmende Wohnungstüren, die geprüft und zertifiziert sind, einen Einbruchsversuch oft erheblich. Fenster können wiederum auch nachträglich mit festmontierten Gittern oder einbruchhemmenden Fensterbeschlägen abgesichert werden.

Wer sein Haus oder seine Wohnung über den mechanischen Schutz hinaus zusätzlich elektronisch sichern möchte, sollte über den Einbau einer professionellen Einbruchmeldeanlage nachdenken.

Richtig vorsorgen

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen wird man ein Haus oder eine Wohnung nicht hundertprozentig vor Einbrechern schützen können. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich mit einer Hausratversicherung finanziell gegen die Folgen von Schäden durch Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus abzusichern. Damit die Schadensregulierung möglichst reibungslos verlaufen kann, sollte man darauf achten, die Entschädigungsgrenzen für Wertsachen wie Schmuck, Antiquitäten und Bargeld hoch genug anzusetzen und bei Bedarf anzupassen.

Nach den Allgemeinen Versicherungsbedingungen sind Versicherungsnehmer dazu verpflichtet, der Versicherungsgesellschaft und der Polizei eine Aufstellung der entwendeten Gegenstände einzureichen. Diese Liste der Wertsachen sollte umfassend und detailgenau sein. Es ist daher ratsam, vor allem von besonders wertvollen Gegenständen Fotos zu machen und diese gemeinsam mit den Kaufbelegen aufzubewahren.

„Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“

Bei Einbrechern ist die dunkle Jahreszeit besonders beliebt. Denn im Schutz der Dunkelheit können sie – ohne große Aufmerksamkeit zu erregen – auf Beutezug gehen. Deshalb findet am 27. Oktober der „Tag des Einbruchschutzes“ statt. Jedes Jahr ruft die Initiative unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ zur Zeitumstellung Haus- und Wohnungsbesitzer dazu auf, die gewonnene Stunde zu nutzen, um sich über die Möglichkeiten des Einbruchschutzes zu informieren und die Sicherheitsempfehlungen im Alltag umzusetzen. Der „Tag des Einbruchschutzes“ ist Teil der Initiative „K-Einbruch“ der polizeilichen Kriminalprävention, der Versicherungswirtschaft sowie der Bau- und Sicherheitswirtschaft und möchte die Bevölkerung für mehr eigenverantwortliche Einbruchvorsorge sensibilisieren.

Ludwigsburg, 16. Oktober 2019

Die W&W-Gruppe

1999 aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, entwickelt und vermittelt die W&W-Gruppe heute die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Sie verbindet die Geschäftsfelder Wohnen, Versichern und brandpool als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Dabei setzt die W&W-Gruppe auf den Omnikanalvertrieb, der von eigenen Außendiensten über Kooperations- und Partnervertriebe sowie Makleraktivitäten bis hin zu digitalen Initiativen reicht. Für den börsennotierten Konzern mit Sitz in Stuttgart arbeiten derzeit rund 13.000 Menschen im Innen- und Außendienst.