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Sommerurlaub ist Stauzeit

Mit dem Beginn der Sommerferien Ende Juni fängt in Deutschland in einigen Bundesländern die Reisezeit wieder an. Viele Reisende fahren gerne mit ihrem Auto in den Urlaub, dadurch steigt das Risiko, in einen Stau zu geraten. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), gibt Hinweise für eine sichere Fahrt.

Die Vorfreude auf den Urlaub ist meist groß, doch gerät das Auto in einen kilometerlangen Stau, kann die Hin- oder Rückfahrt schnell zur Zerreißprobe werden. Mit der richtigen Planung lässt sich jedoch mancher Stau umgehen.

Gut informiert in den Urlaub starten

Um am Reisetag die bestmögliche Route zu befahren, sollte man sich bereits vor der Abfahrt über die Baustellen- und Stausituation auf der Reiseroute und mögliche Alternativen informieren. Tankstopps, regelmäßige Erholungspausen und Besichtigungen auf der Route gehören ebenfalls zu einer gut geplanten Ferienreise. Für die Überquerung von Landesgrenzen und Mautstationen sollte zudem zusätzlich Zeit eingeplant werden.

Falls möglich, sollte man antizyklisch – also frühmorgens oder spätabends – auf den Straßen unterwegs sein und die Stoßzeiten zu Ferienrandzeiten oder an Wochenenden vermeiden. Einen Tag früher oder später loszufahren, kann sich lohnen. Wer Staumeldungen verfolgt, kann sich zudem gut auf eine eventuelle Alternativroute einstellen. Auskunft geben unter anderem Stauwarnanlagen, Radiosender sowie verschiedene Internetportale.

Rettungsgasse bilden

Auch wenn nichts mehr geht und der Stau sich keinen Meter bewegt, sollte der Fahrer ruhig und konzentriert bleiben sowie unbedingt darauf achten, dass eine Gasse für die Rettungsfahrzeuge freibleibt. Diese sorgt dafür, dass Sanitäter, Polizei und Feuerwehr den Unfallort trotz Stau schnellstmöglich erreichen. Die Regeln dafür sind einfach: Die Rettungsgasse wird immer zwischen der ersten und der zweiten Spur von links gebildet. Mit einer eingeschalteten Warnblinkanlage sollten zudem nachfolgende Fahrzeuge über den stockenden Verkehr informiert werden.

Besondere Vorsicht am Stauende

Gerade am Ende eines Staus ist besondere Vorsicht geboten: Die Gefahr von Auffahrunfällen ist hier besonders hoch und ungebremst ankommende Fahrzeuge können beträchtliche Schäden anrichten. Vor allem in den ersten Minuten eines Verkehrsstaus ist es daher sinnvoll, drei bis vier Wagenlängen Abstand zum Vordermann zu lassen. Rauscht ein Fahrzeug von hinten mit hohem Tempo heran, kann notfalls noch ausgewichen werden.

Meist verläuft ein Stau als Stop-and-Go, denn wirklich stehen müssen Fahrer nur selten. Im zäh fließenden Verkehr empfiehlt es sich, konstant circa zwei Autolängen Abstand zum Vordermann zu halten. Abrupt Gas zu geben oder zu bremsen sollte vermieden werden. Um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu irritieren, sollten auch Spurwechsel unterlassen werden.

Auch im Stau gibt es Verhaltensweisen, die vom Gesetzgeber nicht toleriert werden. Dazu zählen unter anderem das unnötige Aussteigen aus dem Auto auf der Autobahn, das Überholen auf dem Standstreifen, Rückwärtsfahren oder Wenden sowie die Handynutzung bei laufendem Motor.

Vorbereitung für heiße Tage

Gerade bei langen Fahrten in den Sommerurlaub ist es wichtig, sich auf hohe Temperaturen einzustellen, denn diese beeinträchtigen nicht nur Kreislauf und Herz, sondern führen auch dazu, dass die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr nachlässt.

Genügend Wasser sollte daher für den Fahrer und die Insassen griffbereit im Wagen platziert werden und auch eine Sonnenbrille, die vor blendenden Strahlen schützt, sollte gut erreichbar sein. Reagiert man empfindlich auf Hitze, sollte man vor und während der Fahrt keine schweren, fettigen und damit den Kreislauf belastenden Speisen zu sich nehmen.

Richtig abgesichert ans Ziel

Bei langen Autofahrten ist es von Vorteil, wenn sich mehrere Fahrer abwechseln können. Damit das Fahrzeug und alle Fahrer ausreichend geschützt sind, müssen andere Autofahrer mitversichert werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich zudem, Warnwesten für alle Mitfahrenden dabei zu haben. Darüber hinaus sollte geklärt werden, ob die Kfz-Versicherung – Haftpflicht, Teil- und Vollkaskoversicherung – auch bei Unfällen im Urlaubsland haftet.

Bei Fahrten in Länder außerhalb Europas schützt die Kfz-Haftpflichtversicherung nur, wenn das Land Teil des sogenannten Grüne-Karte-Systems ist. Ob das bereiste Land dazugehört, erkennt man auf der Grünen Versicherungskarte. Diese ist kostenlos beim Kfz-Versicherer erhältlich. Da sie in vielen Ländern als Nachweis für die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs gilt und bei Verkehrskontrollen vorgewiesen werden muss, sollte sie stets mitgeführt werden.

Passiert im Urlaubsstau trotz aller Vorsicht doch einmal ein Unfall, sollte man umgehend seine Versicherung informieren. Bei Unfällen im Urlaubsland ist darüber hinaus der Zentralruf der Autoversicherer hilfreich. Wer ohne eigenes Verschulden in einen Verkehrsunfall verwickelt ist, kann unter +49-40-3 00 33 03 00 über das Kennzeichen des Unfallgegners dessen Kfz-Versicherungsgesellschaft erfahren. Zusätzlich erhält man dort Auskunft über den Beauftragten für die Schadensregulierung. Auch der Europäische Unfallbericht gehört in jedes Handschuhfach. Dies ist ein europaweit einheitliches Formular mit Ausfüllhilfen in insgesamt zehn Sprachen und erleichtert die Aufnahme eines Unfallschadens im Ausland. Der Bericht ist ebenfalls kostenlos beim Kfz-Versicherer oder beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erhältlich.

Ludwigsburg, 25. Juni 2019

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W)

1999 aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, entwickelt und vermittelt die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe heute die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Als börsennotierter Konzern mit Sitz in Stuttgart verbindet die W&W-Gruppe die Geschäftsfelder Wohnen, Versichern und brandpool als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Dabei setzt sie auf den Omnikanalvertrieb, der von eigenen Außendiensten über Kooperations- und Partnervertriebe sowie Makleraktivitäten bis hin zu digitalen Initiativen reicht. Derzeit arbeiten rund 13.000 Menschen im Innen- und Außendienst für die W&W-Gruppe.