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Erfolgreiche Immobilienverrentung durch Wüstenrot Immobilien

Im Ruhestand schuldenfrei in den eigenen vier Wänden wohnen – das haben sich die meisten Haus- und Wohnungsbesitzer zum Ziel gesetzt. Aber das gelingt nicht immer. Wird das Geld knapp und wollen Eigentümer schon zu Lebzeiten vom Vermögen zehren, haben sie zum Beispiel die Möglichkeit, die Immobilie zu verrenten. Seit knapp einem Jahr kooperiert die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI), das Maklerunternehmen der Wüstenrot & Württembergische AG, mit der Stiftung Liebenau und bietet seitdem auch Immobilienverrentungen an. Sie berichtet über eine positive Lösung für ein im Ruhestand lebendes Kundenehepaar, das in eine unangenehme Situation geraten war.

Immer mehr Senioren suchen heute nach individuellen Vermögenslösungen. Neben der Frage nach der Verwertung der Immobilie und Erbschaftsregelungen gibt es auch großen Beratungsbedarf für Senioren, deren Alterseinkünfte eher bescheiden sind. Andere haben keine Kinder, an die sie vererben wollen, und wollen vom Vermögen zu Lebzeiten zehren. „Eine Möglichkeit in diesem Falle ist die Immobilienverrentung“, sagt Jochen Dörner, Geschäftsführer der Wüstenrot Immobilien. „Dabei erhält der Verkäufer, der Verrenter, als Gegenleistungen in der Regel ein im Grundbuch eingetragenes Wohnrecht sowie eine monatliche Rente. Beides kann entweder lebenslang oder mit Mindestlaufzeit vereinbart werden. Darüber hinaus gibt es auch die Kombination mit einer Einmalzahlung.“

Günther Strehle, Verkaufsleiter der WI in Landsberg/Lech, konnte mit der Immobilienverrentung einem Seniorenehepaar weiterhelfen, das beim Neubau finanziell in eine Sackgasse geraten war. Die Kunden hatten auf der unbebauten Hälfte ihres vorhandenen Grundstücks ein altersgerechtes und barrierefreies Einfamilienhaus gebaut. Der Finanzierungsplan für den Neubau beinhaltete die Teilung des großen ehemaligen Grundstücks, den Verkaufserlös des alten Hauses auf dem alten Grundstück und einen kleineren Immobilienkredit einer Bank.

„Während der Bauzeit stellt sich heraus, dass die Kosten des Neubaus deutlich überschritten wurden und sich keine Nachfinanzierungsmöglichkeiten für die Restarbeiten ergaben“, erklärt Strehle die Situation seiner Kunden. Zum Verkauf konnte sich das am Ort verwurzelte Ehepaar nicht durchringen. Kontakte zu privaten und gewerblichen Kaufinteressenten für eine Verrentung verliefen ergebnislos, weil sie Störgefühle hatten – bis ihnen Verkaufsleiter Strehle empfohlen wurde.

„Zunächst haben wir eine Bestandsaufnahme gemacht und gemeinsam mit der Stiftung Liebenau ein Konzept für ein passgenaues Verrentungspaket entwickelt“, erklärt Strehle die Vorgehensweise. Die kirchlich gemeinnützige Stiftung Liebenau ist seit gut 15 Jahren auf diesem Gebiet in ganz Deutschland aktiv. Seit gut einem Jahr kooperiert sie mit der Wüstenrot Immobilien GmbH. „Oberste Priorität hatten dabei drei Punkte, die zu erfüllen waren: Schaffung von Liquidität zur Finanzierung der Restfertigstellung und Rückzahlung des Immobilienkredits sowie ein lebenslanges Wohnrecht für beide Ehepartner.“

Gelungene Lösung für die Kunden

Am Ende wurde ein Paket geschnürt, das zum Vertragsabschluss führte und den Kunden optimale Vorteile bietet:

  • Die Stiftung Liebenau zahlt einen hohen Einmalbetrag für die Restfertigstellung und Tilgung des Immobilienkredits. Damit haben die Kunden finanziell den Rücken frei, können alle Restarbeiten erledigen und haben eine große Sorge weniger.
  • Zugunsten der Eheleute wird ein dingliches Wohnungsrecht als Gesamtberechtigte nach § 428 BGB unter Ausschluss des Eigentümers im Sinne von § 1093 BGB im Grundbuch eingetragen. Das bedeutet, dass im Todesfalle eines Ehegatten der überlebende Teil das Wohnrecht weiter bis Lebensende nutzen und der Käufer keine eigenen Rechte geltend machen kann. Das Wohnrecht ist kostenlos – ein großer Vorteil gegenüber Modellen, bei denen zwar Renten gezahlt, aber im Gegenzug auch ortsübliche Mieten verlangt werden. Der Jahreswert des Wohnrechts wird mit rund 15.000 Euro angegeben.
  • Falls das Wohnungsrecht erlischt, zum Beispiel bei Tod oder wegen eines Umzugs in eine Pflegeeinrichtung, ist der Käufer verpflichtet, an den überlebenden Teil oder an die Erben einen Abgeltungsbetrag für das nicht in Anspruch genommene Wohnrecht während der Vereinbarungsdauer zu zahlen.
  • Zur Absicherung der beidseitigen Rechte wird eine Höchstbetragshypothek zugunsten des Käufers im Gleichrang mit dem Wohnrecht der Verkäufer an erster Rangstelle im Grundbuch eingetragen, so dass diese immer Vorrang vor etwaig beanspruchten Rechten Dritter haben.
  • Die Verpflichtung zum Erhalt der Bausubstanz in Form von Instandhaltungen, Instandsetzungen, Reparaturen und Mängelbeseitigungen übernimmt vertragsgemäß der Käufer. Im vorliegenden Fall müssen nach wohnungswirtschaftlichen Regeln circa 5.000 Euro jährliche Rücklagen dafür gebildet werden. Kleinere Schönheitsreparaturen erfolgen – ähnlich wie bei einem Mietverhältnis – durch den Verrenter.

„Am Ende waren die Kunden sehr glücklich“, sagt Strehle, der den gesamten Entwicklungs- und Entscheidungsprozess aktiv und umfassend begleitet hat. „Der finanzielle Druck ist weg und jetzt können sie in Ruhe ihr Haus und ihren Lebensabend genießen. Die Restfertigstellung ist ebenfalls bereits beauftragt; die Arbeiten sollen bis Herbst 2018 fertiggestellt sein. Gefallen hat ihnen außerdem, dass in einem Pflegefall die Türen für eine Übersiedlung in eine der Stiftung naheliegenden Einrichtung offen stehen.“ Der Sohn, der auf eigenen Füßen steht, trägt die Entscheidung der Eltern voll mit.

In einem Zeitraum von 10 Jahren summieren sich die beschriebenen Leistungen der Stiftung Liebenau für die Kunden auf mehr als 300.000 Euro, die bei längerer Lebensdauer der Kunden weiter steigen. Nicht zu vergessen, dass die Stiftung auch das Marktpreisrisiko trägt. „Ich bin überzeugt davon, dass wir auch in diesem Fall zusammen mit den Partnern von Wüstenrot eine individuelle Lösung für die Senioren erarbeiten konnten, die der Bedarfslage der Kunden entspricht. Meist erfordert das eine große Flexibilität und Kreativität bei der Erarbeitung von Lösungen, die wir aber gerne bereit sind, an den Tag zu legen“, sagt Christoph Sedlmeier von der Stiftung Liebenau.

Ludwigsburg, 5. Juli 2018

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder Wüstenrot, Württembergische und W&W brandpool als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe des Vorsorge-Spezialisten, für den rund 13.000 Menschen arbeiten. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben, Makleraktivitäten sowie digitalen Initiativen kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.