W&W Innovation Talk: Neue Realität, neues Arbeiten

Neue politische, soziale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen fordern ein verändertes Denken und Handeln. Oft vollzieht sich die Anpassung durch den Einsatz neuer Technologien. Wie diese die Arbeitswelt verändern, war Thema des W&W Innovation Talks, zu dem jüngst auf Einladung des W&W Innovation-Teams rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Konzern-Teilen digital zusammenkamen.

„Das nächste Kapitel von Führung, Arbeit und Zusammenarbeit“ – so betitelte auch Gastrednerin Prof. Dr. Isabell M. Welpe, Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der Technischen Universität München, ihre Keynote: Die Corona-Pandemie habe der Digitalisierung einen enormen Schub gegeben, mobiles Arbeiten sei neue Realität – daran auszurichten gelte es jetzt Arbeitsorganisation, Meeting-Formate sowie die Besetzung und Führung virtueller Teams. „Aus Technologie, Talent und Toleranz entsteht die Kreativität, die über künftige Unternehmenserfolge entscheidet“, sagte Welpe.

Dementsprechend verändert sich auch in der W&W-Gruppe die Arbeitswelt. „Wir wollen flexibler werden – weg von strikten Vorgaben hin zu mehr Ergebnisorientierung, Entscheidungsfreiheit und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten“, unterstrich Marlene Dunder, Leiterin Betriebsorganisation und Prozessberatung, in ihrem Vortrag zur „Zukunft der Arbeit bei W&W“. Einen Meilenstein werde 2023 der Zusammenzug aller W&W-Unternehmen im Campus in Kornwestheim setzen, der ganz neue Möglichkeiten des Team-übergreifenden Austauschs eröffne.

Anschließend lenkten Marco Michel und Andreas Heckt, beide vom W&W Enterprise Management, zusammen mit Kai Wetzer, W&W Informatik, den Blick auf „Innovation und Technologie“: Innovation dürfe nie Selbstzweck sein, sondern müsse immer ein Kundenproblem lösen. Entstehen könne Innovation innerhalb wie außerhalb des Unternehmens – wichtig sei deshalb ein durchgängiges Innovationsmanagement. Damit können W&W-Unternehmen auch im vielfältigen Start-up-Markt passende Lösungen für sich entdecken: So nutzt der Außendienst schon seit einem Jahr die Online-Beratung von Flexperto, ebenso geht der Smoope-Messenger in Kürze für die Schaden-Bearbeitung in den Piloteinsatz.

„Der große Mehrwert der Digitalisierung liegt darin, veraltete Prozesse und Arbeitsweisen neu zu gestalten, um die Effizienz zu steigern und der Kundschaft Nutzen zu bringen“, resümierten Marco Michel und Andreas Heckt. Zusammen mit Laila Lang vom Transformation Management der Württembergischen zeigten sie auf, was die Digitalisierung bringen kann – und was sie von den Beschäftigten fordert: „Standardgeschäft wird zunehmend automatisiert, Routinejobs fallen damit weg. So entsteht der Freiraum, den kluge Köpfe brauchen, um individuell für die wirklich komplexen Vorsorge-Fragen unserer Kundinnen und Kunden da zu sein.“