Die Geschichte der W&W-Gruppe Unsere Erfahrung für Ihre Zukunft

Die Unternehmen der W&W-Gruppe blicken auf eine lange Historie zurück. Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1828 und vereinen so über 190 Jahre Erfahrung im Dienste ihrer Kunden.

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Ein drittes Geschäftsfeld entsteht 2018: W&W brandpool GmbH

Die W&W-Gruppe bündelt in einem dritten Geschäftsfeld neue digitale Aktivitäten. Dazu gehören neben der Digitalmarke Adam Riese unter anderem auch der Finanzassistent treefin/FinanzGuide, die App Keleya und NIST, der digitale Finanzierungsassistent für den Immobilienkauf. Gesteuert werden die Aktivitäten von der neu gegründeten W&W brandpool GmbH.

Bulle und Bär stehen sich gegenüber

2016: W&W AG wird in SDAX aufgenommen

Am 21. März 2016 wurde die Wüstenrot & Württembergische AG von der Deutschen Börse AG in den SDAX aufgenommen. Mit einer Marktkapitalisierung des Streubesitzes von rund 360 Millionen Euro und einem monatlichen Orderbuchumsatz von über 26 Millionen Euro schließt die W&W AG zu den großen Werten im SDAX auf.

Übernahmen und Vertriebskooperationen 2009: Wüstenrot auf Wachstumskurs

2009 erwirbt Wüstenrot die Victoria Vereinsbank Bauspar AG mit Sitz in München. Ein Jahr danach übernimmt die Wüstenrot Bausparkasse auch die Allianz Dresdner Bauspar AG in Bad Vilbel (bei Frankfurt). Vertriebskooperationen mit der ERGO-Gruppe, der HypoVereinsbank und der Allianz ergänzen in der Folge die Vertriebskraft der Wüstenrot Bausparkasse.

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Ein gemeinsames Zeichen 2008: Beginn der Neuausrichtung von W&W

2008 gibt sich die Gruppe einen einheitlichen Markenauftritt. Das rote W&W-Quadrat steht seit Februar 2008 für eine gemeinsame Kultur und verbindet als gemeinsame Klammer die Teile des Konzerns.

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Württembergische übernimmt Karlsruher 2005: Karlsruher wird Teil der W&W-Gruppe

Im Oktober 2005 übernimmt die Württembergische die Mehrheit an der Karlsruher Versicherungsgruppe. Die Karlsruher Unternehmen werden im Laufe der Jahre auf die Unternehmen der Württembergischen verschmolzen. Die Marke Karlsruher bleibt als spezielle Vertriebsmarke weiterhin erhalten.

Abbildung der Namensaktie von der Leonberger Bausparkasse

Wüstenrot wächst 2001: Fusion mit der Leonberger Bausparkasse

Die Wüstenrot Bausparkasse AG fusioniert mit der Leonberger Bausparkasse AG, die bereits seit 1974 mehrheitlich der Württembergischen Versicherungsgruppe gehört.

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Die Gründung des W&W-Konzerns 1999: Wüstenrot und Württembergische fusionieren

1999 schließen sich die Traditionsunternehmen Wüstenrot und die Württembergische zur Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) zusammen. Ihr Produktportfolio ergänzt sich dabei ideal.

1991: Die Württembergische Versicherungs-Gruppe

Die Württembergische Feuerversicherung und die Allgemeine Rentenanstalt schließen sich zur Württembergischen Versicherungsgruppe zusammen. Die Württembergische Versicherung AG und die Württembergische Lebensversicherung AG entstehen.

Ein Jahr später tritt die Württembergische erstmals im Fernsehen werbemäßig aktiv als „Die Württembergische – Der Fels in der Brandung“ auf – das ist bis heute mit leichter Abwandlung der Slogan der Württembergischen.

Logo der Wüstenrot Stiftung

Anstöße geben – Veränderung bewirken 1990: Entstehung der Wüstenrot Stiftung

Die Wüstenrot Stiftung entsteht 1990 aus dem Verein „Gemeinschaft der Freunde“, dem Gründer und Träger der ersten deutschen Bausparkasse. Die Wüstenrot Stiftung ist über die Wüstenrot Holding AG heute als Mehrheitseigner an der Wüstenrot & Württembergische AG beteiligt und damit die eigentliche Trägerin der W&W-Gruppe. Die Stiftung arbeitet operativ und fördernd in den Feldern Denkmalpflege, Wissenschaft, Forschung, Bildung, Kunst und Kultur. Dabei initiiert, konzipiert und realisiert sie Projekte überwiegend selbst, fördert aber auch die Umsetzung herausragender Ideen anderer Institutionen.

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Zur Abrundung des Portfolios 1974: Kooperation mit der Leonberger Bausparkasse

Die Württembergische Feuerversicherung und die Allgemeine Rentenanstalt starten ihre Kooperation mit der Leonberger Bausparkasse AG. Ein Balkenquadrat symbolisiert dabei die konzentrierte Kraft der beiden Württembergischen Unternehmen Württ-Feuer und Württ-Rechtsschutz, der Allgemeinen Rentenanstalt und der Leonberger Bausparkasse.

Die Württembergische wächst 1971: Württembergische Rechtsschutz­versicherung

Die Württembergische wächst weiter: Die Württembergische Rechtsschutzversicherung wird gegründet.

Erfinder der Eigentumswohnung 1949: Gründung der Hausbau Wüstenrot

Die Folgen des jahrelangen Krieges zeigen sich auch in der Wohnungssituation. Die Menschen sind froh, wenn sie überhaupt ein Dach über dem Kopf haben. Nichts ist daher wichtiger, als schnell Wohnraum zu schaffen. Um dabei mitzuwirken, gründet die Wüstenrot als erste private Bausparkasse ein Wohnungsunternehmen – die gemeinnützige Hausbau Wüstenrot. Diese erstellt bereits 1949 die ersten „Eigenheime auf der Etage“ – die Vorläufer der später millionenfach gebauten Eigentumswohnung. Das Bild zeigt in Ludwigsburg erbaute Eigentumswohnungen aus dem Jahr 1952.

Seit dem Zusammenschluss mit der Wüstenrot Städtebau- und Entwicklungsgesellschaft mbH im Jahr 2001 firmiert das Unternehmen unter dem Namen Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH.

Gegenseitige Beteiligung 1923: ARA und Württ-Feuer kommen sich näher

Sowohl die Württembergische Feuer-Versicherung als auch die Allgemeine Rentenanstalt werden im Jahr 1923 zu Aktiengesellschaften umgewandelt. Es kam hierbei zu gegenseitigen Beteiligungen der Unternehmen. Die Beziehung dieser Unternehmen reicht also weit in die Anfänge zurück. Diese beiden Unternehmen bildeten rund 70 Jahre später auch den Kern der daraus hervorgehenden Württembergischen Versicherungsgruppe.

Wüstenrot - Wiege des Bausparens 1921: Die Gemeinschaft der Freunde, Wüstenrot

Im Mai 1921 wird auf Initiative von Georg Kropp der Vorläufer der Wüstenrot Bausparkasse – damals „Gemeinschaft der Freunde“ (GdF) – mit Sitz im württembergischen Ort Wüstenrot gegründet. Ziel ist es, „ein Verein [zu sein], welcher auf rein gemeinnütziger, bodenreformistischer Grundlage die Schaffung von Wohngelegenheiten und Altersheimen für die Allgemeinheit anstrebt.“ Er möchte Familien zu Eigentum an Haus und Boden verhelfen. Bausparen ist für den Gründer weit mehr als nur eine Geschäftsidee. Es geht ihm darum, Menschen aus Mittel- und Unterschichten zu Wohlstand, Sicherheit und einem gesunden Leben in einem eigenen Haus zu verhelfen.

1930 wird der bisherige Firmensitz in Wüstenrot zu eng und die Bausparkasse zieht nach Ludwigsburg um.

Erste deutsche Rentenversicherung 1833: Gründung der Allgemeinen Rentenanstalt (ARA)

Ende Mai 1833 genehmigt die Königlich-Württembergische Staatsregierung die Statuten der „Allgemeinen Renten-Anstalt zu Stuttgart“, die damit als erste Gesellschaft auf deutschem Boden das Rentenversicherungsgeschäft aufnimmt.

1835 gründet Friedrich Scholl ein Versorgungswerk in Karlsruhe, aus dem später die Karlsruher Lebensversicherung wird.

Erste süddeutsche Sachversicherung 1828: Start der Württembergischen „Privat-Feuer“

Anfang des 19. Jahrhunderts kann bewegliches Eigentum versichert werden – allerdings nur bei Gesellschaften außerhalb Württembergs. Aus diesem Grund ruft 1825 der 29 Jahre alte Ulmer Tabakfabrikant Georg Wechßler zur Gründung einer „Württembergischen Waaren- und Mobilien- und Brand Assekuranz“ auf. Drei Jahre später nimmt die „Württembergische Privat-Feuer-Versicherungs-Gesellschaft“ in Stuttgart ihre Geschäftstätigkeit als erste private Sachversicherung Süddeutschlands auf. Im ersten Jahr werden 5 000 Policen ausgeschrieben. An immer mehr Häusern im Land taucht das Schild der Gesellschaft auf: zwei rote, ineinander verschlungene Hände auf schwarzem Grund, Symbol des Gegenseitigkeitsvereins.