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Vorsicht beim Feuerwerk

Das Feuerwerk gehört für viele zur Silvesternacht wie der Tannenbaum zu Weihnachten. Beim Abbrennen eines Feuerwerks ist jedoch Vorsicht geboten, denn es können erhebliche Sach- oder Personenschäden entstehen. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), rät zur Beachtung einiger Regeln.

Eine beliebte Tradition zu Silvester ist das Zünden von Raketen, bengalischen Feuern oder Feuerwerks-Batterien, die den Himmel im Sekundentakt aufleuchten lassen. Ein Silvesterfeuerwerk birgt aber auch Risiken und nicht jeder macht sich Gedanken darüber, welche Folgen ein versehentlich “verschossener” Böller haben kann. Dabei ist Vorsicht geboten, denn jedes Jahr entstehen durch Feuerwerkskörper nicht nur tausende Sach-, sondern auch unzählige Personenschäden. So sorgen Böller und Raketen rund um Neujahr durch Schäden an Haustüren, kaputte Autos oder sogar verletzte Gliedmaßen für viele Versicherungsfälle. Trotz sachgerechter Handhabung lässt sich nicht ausschließen, dass Feuerwerkskörper solche Schäden anrichten, wenn sie zum Beispiel von der Flugbahn abweichen und versehentlich quer fliegen. Auch in der Silvesternacht gilt das Verursacherprinzip: Wer jemanden mit einem Feuerwerkskörper schädigt, haftet für die Folgen in vollem Umfang.

Weil eine kleine Unachtsamkeit schwerwiegende Folgen haben kann, rät die Württembergische zum Abschluss einer Privat-Haftpflichtversicherung, um die finanziellen Folgen eines Unglücks in Grenzen zu halten. Diejenigen, die bereits privathaftpflichtversichert sind, sollten hin und wieder prüfen, ob ihr Schutz noch ausreicht, da sich mit der Zeit die Lebensumstände und damit häufig auch die Versicherungsbedürfnisse ändern können.

Um die Risiken von vornherein zu verringern, sollte beim Umgang mit Feuerwerk auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Feuerwerk ausschließlich im Handel kaufen – selbstgebaute oder importierte Silvesterböller, die in Deutschland verboten sind, dürfen nicht angezündet werden.
  • Feuerwerkskörper immer sachgemäß und mit ausreichend Abstand zu Personen, Hauswänden usw. anzünden.
  • Auf sicheren Stand der Raketen achten.
  • Niemals auf Menschen, Tiere oder Gegenstände zielen.
  • Leicht brennbare Gegenstände aus der Umgebung entfernen.
  • Silvesterfeuerwerk Klasse II – etwa Raketen, Sonnenräder und Feuerwerks-Batterien – darf laut Gesetz nur an Personen ab 18 Jahren verkauft und auch nur von diesen entzündet werden.
  • Kinder immer beaufsichtigen.

Gesetzlich ist festgelegt, dass das Silvesterfeuerwerk ausschließlich zwischen dem 31. Dezember, 0.00 Uhr, und dem 1. Januar, 24.00 Uhr, abgebrannt werden darf. Außerhalb dieser Zeitspanne ist das Zünden beispielsweise von Raketen, Sonnenrädern, Böllern und bengalischen Lichtern unzulässig. Darüber hinaus können aber kommunale Regelungen greifen, die die Zeitspanne für das Abbrennen von Feuerwerk noch weiter einschränken. Wir empfehlen daher, sich vorher bei der Stadt oder Gemeinde, z. B. beim Ordnungsamt, zu informieren, um unliebsamen Ärger zu vermeiden.

Stuttgart, 14. Dezember 2018

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W)

1999 aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, entwickelt und vermittelt die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe heute die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Als börsennotierter Konzern mit Sitz in Stuttgart verbindet die W&W-Gruppe die Geschäftsfelder Wohnen, Versicherung und brandpool als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Dabei setzt sie auf den Omnikanalvertrieb, der von eigenen Außendiensten über Kooperations- und Partnervertriebe sowie Makleraktivitäten bis hin zu digitalen Initiativen reicht. Derzeit arbeiten rund 13.000 Menschen im Innen- und Außendienst für die W&W-Gruppe.