Ab auf die Rodelbahn

Mit dem Schlitten den Hang heruntersausen ist schon lange nicht mehr nur für Kinder ein winterliches Freizeitvergnügen. In vielen Skigebieten werden gesonderte Bahnen für Rodler geöffnet oder die Skipisten in den Abendstunden für Schlittenbegeisterte freigegeben. Bei allem Spaß darf aber auch beim Rodeln die Sicherheit nicht außer Acht gelassen werden. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen des Vorsorge-Konzerns Wüstenrot & Württembergische (W&W), gibt Tipps für eine sichere Schlittenfahrt.

Längst beherrschen nicht nur Ski- und Snowboardfahrer die alpinen Hänge. In fast allen Skigebieten gibt es auch Pisten und Strecken für Rodelbegeisterte. Der Unterschied zum heimischen Hügel liegt allerdings in der erhöhten Geschwindigkeit und oft anspruchsvolleren Streckenführung. Die Risiken des Schlittenfahrens sollten daher nicht unterschätzt werden. Beachtet man jedoch einige grundlegende Tipps, steht dem Rodelvergnügen nichts im Weg. So ist, wie bei jeder anderen Sportart, eine geeignete Ausrüstung unumgänglich. Festes Schuhwerk wie Winter- oder Wanderstiefel erleichtern den Aufstieg auf den Schlittenhang und verringern zudem die Gefahr von Verletzungen im Knöchel- und Sprunggelenksbereich. Neben warmer Skikleidung ist auch ein Helm ratsam. Dieser schützt nicht nur vor kalten Ohren, sondern auch vor möglichen Kopfverletzungen infolge von Stürzen oder Zusammenstößen mit anderen Rodlern. Zusätzlich schadet es nicht, eine Stirnlampe dabei zu haben, falls der Rodelausflug etwas länger geht als geplant und bis zur Dämmerung dauert.

In vielen Skigebieten kann ein geeigneter Schlitten direkt am Lift geliehen werden. Wer überlegt, sich einen eigenen zu kaufen, sollte unbedingt auf bekannte Sicherheits-Siegel wie das GS-Siegel für geprüfte Sicherheit oder das Siegel des TÜV achten. Generell rät der TÜV Süd, Schlitten mit einem separaten Führungselement zu kaufen, da sie sich – im Unterschied etwa zu Bobs aus Kunststoffschalen – besser lenken lassen. Wer noch einen alten Holzschlitten zu Hause im Keller hat, sollte diesen vor der ersten Fahrt durchchecken und beispielsweise die Kufen säubern und einmal grob abschleifen.

Klare Regeln gelten auch für Rodler

Hat man sich für ein Modell entschieden, sind wie beim Skifahren ein paar Regeln zu beachten. Auch für Rodler gelten die Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbandes (FIS). Diese dienen als Maßstab für sportgerechtes Verhalten von Ski-, Snowboardfahrern und Rodlern. Sie gelten als Richtlinien für das Verhalten auf Pisten, auf Rodelbahnen, an Liftanlagen oder in Wald- und Wildschutzzonen. Die Verhaltensempfehlungen zielen auf rücksichtsvolles Handeln gegenüber anderen Schneebegeisterten ab. Dazu gehört zum Beispiel, das eigene Können realistisch einzuschätzen und die Geschwindigkeit sicher zu beherrschen, genügend Abstand zu halten und gegebenenfalls rechtzeitig bremsen zu können.

Rodeln ist nicht schwierig, und doch schadet es nicht, die erste Abfahrt etwas langsamer anzugehen, um sich mit dem Schlitten und der Strecke vertraut zu machen. Das Lenken nur durch die Gewichtsverlagerung von einer Kufe auf die andere will gelernt sein. Aufrecht sitzend oder – bei sportlichem Fahren – nach hinten liegend kommt man sicher unten an. Mit dem Kopf voraus zu rodeln ist dagegen um einiges gefährlicher und kann im Falle eines Unfalls zu schweren Kopfverletzungen führen. Hat man die richtige Ausrüstung dabei und die erste Probefahrt gut gemeistert, steht dem Rodelspaß nichts mehr im Weg.

Falls es dennoch zu einem Unfall auf der Rodelbahn kommt, schützt eine private Unfallversicherung vor den finanziellen Folgen: Sie gleicht nicht nur Einkommensverluste aus, sondern übernimmt auch unfallbedingte Zusatzkosten. Ist man selbst der Verursacher eines Unfalls, bei dem anderen ein Schaden zugefügt wird, können durch Schmerzensgeld oder medizinische Behandlungen hohe Summen zusammenkommen. Deshalb ist es ratsam, eine Privat-Haftpflichtversicherung abzuschließen, die vor Schadenersatzansprüchen Dritter schützt.

Stuttgart, 25. Januar 2017

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe des Vorsorge-Spezialisten, für den rund 13.000 Menschen arbeiten. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.