Statement: BGH-Entscheidung zu Darlehensgebühren beim Bausparen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 8.11.2016 die Zulässigkeit der Darlehensgebühr beim Bausparen verneint. Der BGH korrigiert mit seinem Urteil vorhergegangene richterliche Entscheidungen, die die Rechtsgültigkeit der Gebühr bisher bejaht haben. Vor dem Hintergrund, dass mehr als 150 Urteile vorliegen, die eine Bauspar-Darlehensgebühr bejahten, kommt die aktuelle Entscheidung überraschend.

Zu dem heutigen Richterspruch selbst kann die Wüstenrot Bausparkasse sich derzeit inhaltlich noch nicht äußern, da das Urteil bisher nicht in Schriftform vorliegt. Nach dessen Eingang wird die Bausparkasse die Urteilsbegründung eingehend sichten und bewerten.

Im Übrigen bietet Wüstenrot seit Oktober 2013 im Neugeschäft bereits keine Tarife mit Darlehensgebühr mehr an. Bei Alttarifen, die im Neugeschäft nicht mehr angeboten werden, gab es teils eine Darlehensgebühr in Höhe von in der Regel 2 Prozent des vom Bausparer genommenen Anfangsdarlehens. Die frühere Erhebung der Darlehensgebühr geschah einerseits im Einklang mit der Aufsicht als auch im Konsens mit der seinerzeit herrschenden Rechtsmeinung.

Stuttgart, 9. November 2016

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe des Vorsorge-Spezialisten, für den rund 13.000 Menschen arbeiten. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.