Erkältungsabwehr am Arbeitsplatz

Schnupfen, Halsweh, Husten: Mit dem kälteren Wetter hält auch die Erkältungswelle wieder Einzug in die deutschen Büros. Mit kranken Kollegen um sich herum erhöht sich die Gefahr der eigenen Ansteckung enorm. Doch kann man sich dagegen überhaupt schützen? Die Württembergische Krankenversicherung, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, gibt Tipps zur Erkältungsabwehr im Büro.

Erkältungsviren verbreiten sich in Form von Speicheltröpfchen beim Atmen, Husten oder Niesen und können dabei sogar bis zu einem Meter weit fliegen. Auch Körperkontakt fördert die Ausbreitung von Viren und Bakterien. Gerade bei Bürojobs ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch, weil Menschen oft auf engem Raum zusammenarbeiten. Deshalb ist es ratsam, Abstand zu seinen erkälteten Kollegen zu halten und, wenn möglich, auch auf das Händeschütteln zu verzichten, denn die meisten Krankheitserreger werden über die Hände übertragen. Ist diese Geste aber unumgänglich, erweist sich besonders das Händewaschen als Erkältungsvorsorge Nummer eins. Regelmäßiges und gründliches Einseifen der Hände von etwa 20 bis 30 Sekunden Dauer ist vor dem Essen, nach Toilettengängen, nach dem Händeschütteln und nach der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfehlenswert.

Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass während der Arbeit die Hände von Augen, Nase und Mund fern gehalten werden, denn Viren dringen über Schleim- und Atemwege in den Körper ein. Ratsam ist es auch, sich ein Hand-Desinfektionsmittel auf den Schreibtisch zu stellen und es mehrfach am Tag zu nutzen. Eine Handcreme im Anschluss hilft gegen trockene Hände.

Regelmäßig lüften

Die Weitergabe von Krankheitserregern wird durch Heizungsluft begünstigt, da diese aufgrund der Luftzirkulation stärker im Raum verteilt werden. Gleichzeitig entzieht die trockene Luft der Nasenschleimhaut die Feuchtigkeit. Deshalb ist es sinnvoll, Bürozimmer regelmäßig zu lüften: am besten mindestens einmal pro Stunde für einige Minuten; dabei sollte Durchzug vermieden werden. Einen Teil der Mittagspause für einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft zu nutzen, stärkt die Abwehrkräfte, denn durch Kälte und frische Luft wird das Immunsystem angeregt und die Schleimhäute werden befeuchtet. Hilfreich ist auch – sofern möglich – den Weg zur Arbeitsstätte zu Fuß bewältigen.

Im Winter sollte vor allem auf warme Füße geachtet werden: Denn kalte Füße beeinträchtigen die Durchblutung im ganzen Körper, auch in den Schleimhäuten im Nasen-Rachen-Raum. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Abwehrkraft in den Schleimhäuten geschwächt wird. Deshalb ist es sinnvoll, den Arbeitsweg mit warmen Schuhen anzutreten und erst im Gebäude die Schuhe anzuziehen, die man im Büro tragen möchte.

Leider gibt es keinen absoluten Schutz vor Erkältung. Wenn man am Arbeitsplatz trotz aller Bemühungen von der Erkältungswelle überrollt wird und sich Fieber einstellt, ist es am besten, die Erkältung zu Hause auszukurieren. So wird man am schnellsten wieder fit und steckt nicht auch noch die Kollegen an.

Alle paar Jahre rollt auch die Grippewelle verstärkt über Deutschland. Größere Firmen bieten daher häufig betriebsintern eine Grippeschutzimpfung an, bei der sich Mitarbeiter kostenlos impfen lassen können. Alternativ impft auch der Hausarzt.

Stuttgart, 2. November 2016

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe des Vorsorge-Spezialisten, für den rund 13.000 Menschen arbeiten. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.