Wer zahlt, wenn der Kicker zu Boden geht?

Fußballspielen erfreut sich nicht nur während der laufenden Europameisterschaft großer Popularität. Es ist generell eines der beliebtesten Freizeitvergnügen – aber auch eines der riskantesten. Nach Statistiken der Unfallversicherer passieren fast 40 Prozent aller Sportunfälle beim Kicken. Die Kosten für die ärztliche Versorgung übernimmt nach einem Unfall in der Regel die Krankenversicherung. Was aber ist, wenn das Unfallopfer bleibende gesundheitliche Folgen davonträgt und dadurch in der Bewältigung des Alltags beeinträchtigt ist? Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), informiert über die Leistungen der privaten Unfallversicherung.

Jedes Jahr verunglücken in Deutschland rund neun Millionen Menschen. 30 Prozent aller Unfälle passieren in der Schule, an der Universität, im Beruf sowie auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeits- oder Ausbildungsstätte. In diesen Fällen bietet die gesetzliche Unfallversicherung finanzielle Unterstützung, allerdings erst ab einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 20 Prozent.

70 Prozent aller Unfälle geschehen jedoch entweder zu Hause oder in der Freizeit, also auch beim Sport. Bei solchen Unfällen zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Insgesamt bietet diese ohnehin nur eine Grundversorgung: Hilfeleistungen, die sich nach einem Unfall als äußerst sinnvoll erweisen können, beispielsweise beim Putzen der Wohnung, beim Einkaufen, der Betreuung von Kindern oder bei Besorgungen, übernimmt sie grundsätzlich nicht. Dagegen leistet eine private Unfallversicherung in der Regel weltweit, rund um die Uhr, beim Beruf und im Haushalt sowie in der Freizeit und beim Sport.

Geht also ein Hobbyfußballer beim Kicken zu Boden und zieht sich dabei eine Verletzung zu, ist das ein klassischer Fall für die private Unfallversicherung. Sie bietet zum einen die oftmals dringend benötigte finanzielle Absicherung nach einem Unfall. Zum anderen gewährt sie – wie etwa die der Württembergischen – Hilfeleistungen für den privaten häuslichen Alltag über einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten. Hilfeleistungen können über die schon genannten hinaus zum Beispiel die häusliche Pflege, das Wäschewaschen oder die Begleitung bei Arzt- und Behördengängen sein. Falls nötig, werden im Rahmen der privaten Unfallversicherung nach einem schwereren Unfall auch Kosten für einen Reha-Berater übernommen. Dieser analysiert die Situation und gibt wertvolle Hinweise für die Wiederherstellung der Gesundheit des Unfallopfers sowie für die schnelle Rückführung in ein möglichst eigenständiges Leben.

Wer im Verein Fußball spielt, ist dort in der Regel über die private Unfallversicherung des Vereins vor den finanziellen Folgen eines Unfalls geschützt. Dies gilt allerdings nur für einen Unfall innerhalb des Vereinssports. Für Sportunfälle außerhalb des Vereinssports sollte man daher eine private Unfallversicherung haben.

Stuttgart, 20. Juni 2016

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe des Vorsorge-Spezialisten, für den rund 13.000 Menschen arbeiten. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.