Jahresüberschuss Wüstenrot & Württembergische

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG

Die Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) hat jetzt den materiellen Rahmen des bereits angekündigten Strategieprogramms „W&W 2015“ abgesteckt.

Die unterstellten niedrigeren Zinserträge und die zeitgleichen Investitionen sowie Restrukturierungskosten führen im W&W-Konzern zunächst für die Jahre 2013 und 2014 zu Rückgängen des IFRS-Ergebnisses nach Steuern auf rund 125 Millionen Euro im Jahr 2013 und rund 180 Millionen Euro im Jahr 2014.

Die Vorsorge für das Folgeprogramm „W&W 2015“ wird das Ergebnis des Jahres 2012 beeinflussen. Vermutlich wird es 2012 leicht unter dem Ziel von 250 Millionen Euro auslaufen. Gleichwohl wird noch erwartet, das höchste Konzernergebnis in der gesamten Geschichte der W&W-Gruppe zu erreichen. Bislang wurden in der Spitze im Jahr 2009 rund 222 Millionen Euro erzielt.

An dem Ziel, nachhaltig ein IFRS-Jahresergebnis von 250 Millionen Euro nach Steuern zu erreichen, wird festgehalten. Dies soll spätestens 2016 der Fall sein.

Weil der Kapitalbildung bei den Tochtergesellschaften Vorrang eingeräumt wird, wird die Prognose für den für die Dividendenausschüttung maßgeblichen HGB-Jahresüberschuss der W&W AG für das Jahr 2012 von mindestens 100 Millionen Euro auf mindestens 60 Millionen Euro gesenkt. Da sich wegen regulatorischer Unklarheiten noch nicht absehen lässt, in welcher Höhe auch 2013 und 2014 Gewinne in den Tochtergesellschaften thesauriert werden müssen, ist eine Prognose für den HGB-Jahresüberschuss der W&W AG als Muttergesellschaft für diesen Zeitraum noch nicht möglich.

Stuttgart, den 06. Dezember 2012