Eheleute trennen sich – mit wem geht der Hund?

Wenn sich Eheleute nach ihrer Trennung nicht über eine faire Aufteilung des ihnen gemeinsam gehörenden Haushalts einigen können, entscheidet das Familiengericht. Ein nicht seltenes Streitobjekt ist hierbei ein gemeinsamer Hund. Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, weist auf eine aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart (18 UF 62/14) hin. Hiernach kann das Familiengericht bei fehlender Kompromissbereitschaft ein Haustier einem der Partner zuweisen.

Im entschiedenen Fall brachte der Ehemann den Hund des Paares vorübergehend außer Haus, als die Partnerin auszog. Er war nicht bereit, ihn ihr auch nur zeitweise zu überlassen. Die Frau konnte jedoch gerichtlich durchsetzen, dass er den Vierbeiner an sie herausgeben musste. Laut der Entscheidung gehöre er beiden Partnern, da sie sich gemeinsam zum Kauf entschieden und ihn beide betreut hätten. Der Mann habe das Tier jedoch bei der Trennung einseitig an sich genommen und der Frau den Kontakt mit ihm verweigert. Er habe sie nicht einmal von einer zwischenzeitlichen Schwangerschaft des Hundes informiert. Auch einen Kompromissvorschlag des Familiengerichts lehnte er ab, wonach das Tier abwechselnd bei beiden Ehegatten wohnen sollte. Dieses Verhalten sei nicht zu billigen. Es entspreche daher den „Grundsätzen der Billigkeit“, den Hund der Frau zuzuweisen.

Stuttgart, 19. November 2014

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 7.600 Innendienst-Mitarbeitern und 6.000 Außendienst-Partnern in Deutschland. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.