Armut der Ehepartnerin nach Todesfall verhindern

Weltweit gibt es rund 250 Millionen Witwen, knapp die Hälfte von ihnen lebt in Armut. Auch in Deutschland sind viele Frauen nach dem Tod ihres Ehemannes oder eingetragenen Lebenspartners in finanzieller Not. Anlässlich des Internationalen Tages der Witwen am 23. Juni zeigt die Württembergische Lebensversicherung AG, Teil des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), welche Möglichkeiten der privaten Vorsorge es gibt.

Frauen geraten nach dem Tod ihres Ehemannes oder eingetragenen Lebenspartners häufig in Geldnot, da die Hinterbliebenenrente in der Regel bei Weitem nicht ausreicht, um den Lebensstandard zu halten. Daher ist es wichtig, dass sich Ehepartner und eingetragene Lebenspartner frühzeitig gemeinsam um ihre finanzielle Absicherung kümmern: Wer Verantwortung für einen Lebenspartner oder eine Familie trägt, sollte den Fall finanziell absichern, dass man stirbt und die Hinterbliebenen auf sich alleine gestellt sind. Hierfür eignet sich eine Risikolebensversicherung mit ausreichender Todesfallsumme. Ihr Abschluss ist vor allem für den Hauptverdiener wichtig. Sind auch Kinder abzusichern, ist es außerdem sinnvoll, dass möglichst alle an der Erziehung beteiligten Personen eine eigene Risikolebensversicherung haben. Denn auch der Ausfall eines Haushaltsvorstandes ohne eigenes Einkommen kann beträchtliche finanzielle Aufwendungen nach sich ziehen, zum Beispiel für die Betreuung der Kinder oder die Versorgung des Haushalts. In Patchworkfamilien sollten die Familienangehörigen ebenfalls mit einer Risikolebensversicherung abgesichert sein.

Besonders wichtig ist die Vorsorge über eine Risikolebensversicherung, wenn es finanzielle Belastungen gibt, etwa durch den Bau oder Kauf einer Immobilie oder aufgrund sonstiger Kredite. Die Höhe des Beitrags richtet sich hauptsächlich nach der vereinbarten Versicherungssumme sowie nach Alter, Beruf und Gesundheitszustand der versicherten Person. Es wird außerdem zwischen Rauchern und Nichtrauchern unterschieden. Des Weiteren können sich Hobbys und Risikosportarten wie Tauchen oder Fallschirmspringen auf die Beitragshöhe auswirken. Als Faustregel gilt: Wer kleine Kinder hat, sollte mindestens das Fünffache seines Jahresnettoeinkommens als Versicherungssumme einsetzen. Die vereinbarte Todesfallsumme wird ausgezahlt, wenn die versicherte Person innerhalb der Vertragslaufzeit stirbt. Das Geld erhalten die im Vertrag genannten Begünstigten oder die Erben des Versicherungsnehmers.

Es ist außerdem dringend zu empfehlen, dass Frauen eine eigenständige private Vorsorge aufbauen. In Deutschland gibt es dazu zahlreiche Produkte zur Altersvorsorge – wie etwa Riester-, Basis- und Private Rente – sowie zur Absicherung des Berufsunfähigkeits- und Pflegefallrisikos. Welches Produkt für die individuelle Situation passend ist, sollte im Gespräch mit erfahrenen Vorsorge-Fachleuten besprochen werden.

Stuttgart, 16. Juni 2014

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innendienst und 6.000 Außendienst-Partnern. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.